Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2013

 

Das Prinzip Mitsprache

Neue Wege-Gespräch von Léa Burger mit Barbara Gysi und Cédric Wermuth Demokratisierung unserer Wirtschaft – und der Gesellschaft: Eine Standortbestinnung sozialdemokratischer Praxis sechs Jahre nach der Verabschiedung des SP-Parteiprogramms und Erinnerungen an Willy Spielers Wirken Die Schweiz definiert sich oft über das Prinzip der Demokratie. Das gilt vor allem für die Politik, kaum für wirtschaftliche Strukturen. Woher diese Diskrepanz? Barbara Gysi Zum einen werden in Bezug auf die Wirtsc...

Auszug aus dem Inhalt

Wirtschaftsdemokratie
Willy Spieler/Stefan Howald
Arbeiten, konsumieren, mitbestimmen
Neue Wege-Gespräch mit Barbara Gysi und Cédric Wermuth
Das Prinzip Mitsprache
Rudolf Rechsteiner
Das alte System hat ausgedient
Bettina Dyttrich / Lotta Suter
Einheitslohn und kein Chef
Salvatore Pittà
Mediterranean Hope – Gegen den Tod an Europas Grenzen

Zwang durch Vernunft ersetzen

Wirtschaftsdemokratie als Weg zur Überwindung des Kapitalismus? Kurt Seifert In der Schweiz hat nicht zuletzt Willy Spieler dafür gesorgt, dass die Frage einer Demokratisierung der Wirtschaft auf der politischen Agenda der Linken bleibt. Ein Blick zurück zeigt, welchen Weg die Idee einer Wirtschaftsdemokratie in den letzten hundert Jahren gegangen ist, welche Versuche ihrer Verwirklichung unternommen wurden und welche Aktualität die Forderung besitzt. «Die SP Schweiz ist eine Partei, die den Kapitalismus nicht als Ende oder schon gar nicht als Vollendung der Geschichte akzeptieren will. Sie hat die Vision einer Wirtschaftsordnung vor Augen, die über den Kapitalismus hinausgeht und diesen durch die Demokratisierung der Wirtschaft letztlich überwindet», heisst es in der 2012 verabschiedeten Kurzfassung des sozialdemokratischen Parteiprogramms.1 Mit ihrer expliziten Kapitalismuskritik positioniert sich die schweizerische SP, zumindest verbal, deutlich links von anderen Parteien der eur...