Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2014

 

Vom 2. bis 4. Februar 2017 findet an der Uni Basel der Kongress Reclaim Democracy statt. An fünf Plenarveranstaltungen und in fünfzig Ateliers wird diskutiert, wie wir Demokratie und Menschenrechte gegen die Ökonomisierung der Politik und gegen Fremdenhass wieder stark machen können. Den Kongress organisiert das Denknetz Schweiz in Kooperation mit dem Seminar für Soziologie der Uni Basel und weiteren 23 Instituten, Organisationen und Bewegungen, darunter Neue Wege.

www.reclaim-democracy.org

Der Politik, die mit der Angst arbeitet, entgegentreten

Religionen und ihre staatliche Anerkennung in einer aufgeklärten Welt.Neue Wege-Gespräch von Kurt Seifert und Matthias Hui mit Jacqueline Fehr Reclaim democracy gilt auch für die Sphäre des Religiösen. Die Gottesebenbildlichkeit des Menschen, aller Menschen, ist der Grund ihrer Gleichheit. Aus dieser Quelle schöpft auch der demokratische Staat. Ihm kann es nicht gleichgültig sein, welche Rolle die Religionsgemeinschaften in der Gesellschaft wahrnehmen.Die Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline...

Auszug aus dem Inhalt

Reclaim Democracy
Neue Wege-Gespräch mit Jacqueline Fehr
Der Politik, die mit Angst arbeitet, entgegentreten
Josef Estermann
Gut Leben: Die Vision vom Vivir Bien
Birgit Sauer
Demokratie als fürsorgliche Praxis
Younes Bournane
Wer sind wir ohne Staatsbürgerschaft?

Zwang durch Vernunft ersetzen

Wirtschaftsdemokratie als Weg zur Überwindung des Kapitalismus? Kurt Seifert In der Schweiz hat nicht zuletzt Willy Spieler dafür gesorgt, dass die Frage einer Demokratisierung der Wirtschaft auf der politischen Agenda der Linken bleibt. Ein Blick zurück zeigt, welchen Weg die Idee einer Wirtschaftsdemokratie in den letzten hundert Jahren gegangen ist, welche Versuche ihrer Verwirklichung unternommen wurden und welche Aktualität die Forderung besitzt. «Die SP Schweiz ist eine Partei, die den Kapitalismus nicht als Ende oder schon gar nicht als Vollendung der Geschichte akzeptieren will. Sie hat die Vision einer Wirtschaftsordnung vor Augen, die über den Kapitalismus hinausgeht und diesen durch die Demokratisierung der Wirtschaft letztlich überwindet», heisst es in der 2012 verabschiedeten Kurzfassung des sozialdemokratischen Parteiprogramms.1 Mit ihrer expliziten Kapitalismuskritik positioniert sich die schweizerische SP, zumindest verbal, deutlich links von anderen Parteien der eur...