Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2013

 

Mit Bodenhaftung und Zugehörigkeit

Auf der Suche nach einem Modell des Miteinander im Haus der Religionen in Bern. Von Hartmut Haas. Mit Bodenhaftung und Zugehörigkeitt Am 13. März wurde dem Haus der Religionen – Dialog der Kulturen der Herbert-Haag-Preis 2016 verliehen. Aus diesem Anlass skizziert Hartmut Haas, Pionier des Hauses und dessen Leiter bis 2014, Antworten auf grundlegende Herausforderungen an das Selbstverständnis. Das Prinzip Bodenhaftung Dies ist unsere Basis, dieser Grundgedanke hat sich bis heute bewährt, vera...

Auszug aus dem Inhalt

Haus der Religionen
Neue Wege-Gespräch mit Vasanthamala Jeyakumar und Sasikumar Tharmalingam
Ein Haus der Selbstverständlichkeit
Hartmut Haas
Bodenhaftung und Zugehörigkeit – ein Modell des Miteinander
Doris Strahm
Offen, dialogisch, vielfältig – christliche Identitäten
Roman Berger
Angriff auf den Service public – Die SRG und die Demokratie

Suffizienz als Kernelement der Postwachstumsökonomie

In soziales statt monitäres Kapital investieren, um den Wachstumszwang einzudämmen Niko Paech Eine immer grössere Anzahl verfügbarer Angebote, ausufernde Kommunikationsmöglichkeiten und neue Informationen über käufliche Selbstentfaltungsmöglichkeiten überfordern die Subjekte. Damit Konsumaktivitäten überhaupt Nutzen stiften können, muss ihnen ein Minimum an eigener Zeit gewidmet werden. Suffizienz bedeutet daher auch Angstfreiheit, weniger zu benötigen und selbstbestimmter zu sein. Sämtliche Anläufe einer ökologischen Modernisierung, die ein «grünes» Wachstum und damit eine politisch leicht zu vermittelnde Umgehung jeglicher Anspruchsmässigung versprachen, sind grandios gescheitert. Der Versuch, moderne Konsumkulturen, die auf einer zunehmenden Entgrenzung materieller Freiheiten beruhen, durch technische Vorkehrungen von ökologischen Schäden abzukoppeln, hat zuweilen sogar das Gegenteil bewirkt. Vor dem Trümmerhaufen geplatzter Fortschrittsverheissungen formieren sich innerhalb der ...