Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2014

 

Ein Schneider blamiert die Zürcher Reformation

Simon Spengler zur Biografie des Arbeiterkommunisten Wilhelm Weitling (1808–1871) Wer war der Handwerker und Verfasser des ersten kommunistischen Programms der deutschen Arbeiterbewegung? Wie verstand er den Zusammenhang zwischen Evangelium und Kommunismus? Und weshalb wurde ihm in Zürich der Prozess gemacht? 2017 bis 2019 feiert Zürich «500 Jahre Reformation». Voller Stolz tönt es auf der Homepage der Zwinglistadt: «Mit der Reformation vor rund 500 Jahren schrieb Zürich Weltgeschichte.» Ohne...

Auszug aus dem Inhalt

Das Kommunistische und das Religiöse – von Wilhelm Weitling bis heute
Simon Spengler
Ein Schneider blamiert die Zürcher Reformation
Rolf Bossart
Evangelium der Freiheit, Gleichheit und Gemeinschaft
Alis Guggenheim
Jüdin, Künstlerin und Kommunistin
Kurt Seifert
Auf der Suche nach einer neuen Zivilisation
Neue Wege-Gespräch mit Kacem Gharbi
Islam der Befreiung

Zwang durch Vernunft ersetzen

Wirtschaftsdemokratie als Weg zur Überwindung des Kapitalismus? Kurt Seifert In der Schweiz hat nicht zuletzt Willy Spieler dafür gesorgt, dass die Frage einer Demokratisierung der Wirtschaft auf der politischen Agenda der Linken bleibt. Ein Blick zurück zeigt, welchen Weg die Idee einer Wirtschaftsdemokratie in den letzten hundert Jahren gegangen ist, welche Versuche ihrer Verwirklichung unternommen wurden und welche Aktualität die Forderung besitzt. «Die SP Schweiz ist eine Partei, die den Kapitalismus nicht als Ende oder schon gar nicht als Vollendung der Geschichte akzeptieren will. Sie hat die Vision einer Wirtschaftsordnung vor Augen, die über den Kapitalismus hinausgeht und diesen durch die Demokratisierung der Wirtschaft letztlich überwindet», heisst es in der 2012 verabschiedeten Kurzfassung des sozialdemokratischen Parteiprogramms.1 Mit ihrer expliziten Kapitalismuskritik positioniert sich die schweizerische SP, zumindest verbal, deutlich links von anderen Parteien der eur...