Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2014

 

Familie – eine ambivalente Lebensgemeinschaft

Die soziale und Heilige Familie religionswissenschaftlich betrachtet. Ein Neue Wege-Gespräch von Léa Burger mit Natalie Fritz. Politkampagnen, Werbefilme oder Theaterstücke: Die mediale Präsenz der Heiligen Familie ist bis heute ungebrochen, obwohl arbeitende Mütter, Patchwork-Gemeinschaften und In-vitro-Fertilisation alltäglich geworden sind. Woher kommt das Motiv der Heiligen Familie? Warum ist es noch heute präsent? Es gibt einen lustigen Werbespot von Red Bull: Vier Könige betreten den St...

Auszug aus dem Inhalt

Heilige Familie
Katja Wissmüller
Familie war schon immer kompliziert
Neue Wege-Gespräch mit Natalie Fritz
Familie – eine ambivalente Lebensgemeinschaft
Marina Frigerio
Es war im Dezember 1960...
Cédric Wermuth
Rassismus ohne Rasse – zur «Wertedebatte»
Andreas Hugentobler
Gewalt in El Salvador

Zwang durch Vernunft ersetzen

Wirtschaftsdemokratie als Weg zur Überwindung des Kapitalismus? Kurt Seifert In der Schweiz hat nicht zuletzt Willy Spieler dafür gesorgt, dass die Frage einer Demokratisierung der Wirtschaft auf der politischen Agenda der Linken bleibt. Ein Blick zurück zeigt, welchen Weg die Idee einer Wirtschaftsdemokratie in den letzten hundert Jahren gegangen ist, welche Versuche ihrer Verwirklichung unternommen wurden und welche Aktualität die Forderung besitzt. «Die SP Schweiz ist eine Partei, die den Kapitalismus nicht als Ende oder schon gar nicht als Vollendung der Geschichte akzeptieren will. Sie hat die Vision einer Wirtschaftsordnung vor Augen, die über den Kapitalismus hinausgeht und diesen durch die Demokratisierung der Wirtschaft letztlich überwindet», heisst es in der 2012 verabschiedeten Kurzfassung des sozialdemokratischen Parteiprogramms.1 Mit ihrer expliziten Kapitalismuskritik positioniert sich die schweizerische SP, zumindest verbal, deutlich links von anderen Parteien der eur...