Neue Wege

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Die Zeitschrift Neue Wege begleitet und analysiert weltweit die Sehnsucht nach und die Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und eine Wirtschaft, die den Menschen dient und die Lebensgrundlagen nicht zerstört.

Entscheidende Debatten des 21. Jahrhunderts werden deshalb im Schnittpunkt von Religion und Sozialismus ausgetragen. Die Monatschrift Neue Wege hat darin über 100 Jahre Erfahrung.

Die Neuen Wege nehmen die Bewegung und die Entwicklung des Geschichtsprozesses ernst und erkennen in den sozialen Kämpfen der Gegenwart die Fortsetzung der sozialen Botschaften und Errungenschaften früherer Zeiten, Kulturen und Religionen...

Digitalisierte Ausgaben der Neuen Wege 1906 bis 2015

 

Einladung zum Fest mit Heftvernissage am 5. Mai 2018, 17.30 bis 22 Uhr

Das Osterlachen oder das Kreuz mit der Auferstehung

Adolf Muschg 1 «Ist aber Christus nicht auferstanden (erweckt worden), so ist unsere Predigt leer, so ist auch euer Glaube sinnlos.» In 1. Korinther 15 setzt Paulus das Kernstück der christlichen Konfession auf die Spitze – und wettet damit gegen die Schwerkraft. Dann: Wer findet im 21. Jahrhundert noch einen Glauben haltbar, der nicht von Daten gestützt wird, die Verstand, Vernunft und Erfahrung liefern? Die Erweckung Christi von den Toten bleibt ein Wunder, das jeder Wahrscheinlichkeit spot...

Auszug aus dem Inhalt

Auferstehung
Adolf Muschg
Das Osterlachen oder das Kreuz mit der Auferstehung
Renata Huonker
Fragmente der Auferstehung
Julia Esquivel
Sie haben uns mit Auferstehung gedroht
Christoph Neuhaus / Dorothea Loosli-Amstutz
Bitte um Vergebung an die MennonitInnen

Kampf den Dämonen der Gewalt

Gedanken über ein Paar, dessen Geist noch heute weiterwirkt Kurt Seifert Der religiöse Sozialismus verdankt dem Wirken von Leonhard Ragaz und Clara Ragaz-Nadig entscheidende Impulse. Dabei scheint die Gestalt des Theologen ganz im Zentrum zu stehen. Ein genauerer Blick zeigt allerdings, dass wichtige Anstösse, vor allem in Fragen des Friedens, von seiner Frau ausgingen. Stellen Sie sich vor: Eine junge Frau aus gutbürgerlichem Hause absolviert eine ausgezeichnete Ausbildung als Lehrerin, lebt mehrere Jahre im Ausland und kehrt dann in ihre Heimatstadt zurück – allerdings ohne Aussicht, eine angemessene berufliche Tätigkeit zu finden. Endlich eröffnen sich ihr in der Sonntagsschule der Kirchgemeinde Möglichkeiten, die erworbenen pädagogischen Fähigkeiten zu erproben. Dort begegnet sie dem sechs Jahre älteren und noch unverheirateten Pfarrer der Gemeinde. Eine Romanze könnte beginnen. Doch dieser Mann war «immer ein bisschen ängstlich», wie sich seine Schwiegertochter Jahrzehnte nach ...